define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true);{"id":342,"date":"2017-12-01T11:05:01","date_gmt":"2017-12-01T11:05:01","guid":{"rendered":"http:\/\/hannes-stuetz.de\/?p=342"},"modified":"2018-08-27T08:36:13","modified_gmt":"2018-08-27T08:36:13","slug":"sprung-in-die-freiheit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hannes-stuetz.de\/?p=342","title":{"rendered":"Sprung in die Freiheit"},"content":{"rendered":"
Jupp Angenfort
\nSprung in die Freiheit
\nDie Geschichten des Josef A., herausgegeben von Hannes St\u00fctz
\nPapyRossa Verlag
\n1. Auflage 2010, 17,50 Eur0
\nDer Sprung in die Freiheit<\/p>\n
Ausf\u00fchrliche Renzension in Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung September 2011<\/a> Der Sprung in die Freiheit Sprung in die Freiheit. Die Geschichten des Josef A. Herausgegeben von Hannes St\u00fctz, PapyRossa Verlag, K\u00f6ln 2011, 232 S., 17 Euro<\/p>\n Dies ist eine Rezension besonderer Art, denn ich schreibe sie als \u201eBetroffener\u201c. Der Lebensweg von Jupp \u2013 aus einer katholischen, kleinb\u00fcrgerlich-demokratischen Familie stammend, der Vater Zentrumsanh\u00e4nger in der Weimarer Zeit und Nazigegner aus humanistischen, christlichen Motiven \u2013 war gekennzeichnet durch die Widerspr\u00fcche seines Weltbildes zur Naziherrschaft. Er selbst sagt: \u201eWahrscheinlich waren bei mir die Umst\u00e4nde, mich dem Antifaschismus zu n\u00e4hern und der Ablehnung der Nazis, auch der totalen Ablehnung der Nazis n\u00e4her zu kommen, g\u00fcnstiger als bei manchem anderen.\u201c (20)<\/p>\n Mein Lebensweg war dagegen mehr durch den Leidensweg meiner Eltern als Kommunisten und konsequente Antifaschisten gekennzeichnet. Ich wurde als j\u00fcngstes von drei Kindern 1930, also sechs Jahre sp\u00e4ter als Jupp, geboren und erlebte die Zeit der Naziherrschaft mehr im Kindesalter. Das hatte aber trotzdem pr\u00e4genden Einfluss auf mein Denken, da unser Vater 1933 verhaftet wurde, vier Jahre im KZ Esterwegen und Sachsenhausen verbrachte und dann bis Kriegsende dienstverpflichtet war.<\/p>\n Offenbar hat sich Jupp sehr fr\u00fch seine eigene Meinung \u00fcber das Unrecht des Faschismus gebildet und innere Barrieren dagegen aufgebaut, die ihn vor faschistischer Euphorie sch\u00fctzten. Aber unser gemeinsamer Lebensweg ging schon in die gleiche Richtung. Er f\u00fchrte schlie\u00dflich in die Kommunistischen Partei \u2013 Jupp nach seiner R\u00fcckkehr aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft 1949, ich im Dezember 1946 zu Stalins Geburtstag.<\/p>\n Wie der Herausgeber des Buches \u201eSprung in die Freiheit\u201c schreibt, ist es keine Biographie von Jupp, aber doch ein wesentlicher Bestandteil davon. Jedenfalls f\u00fchle ich mich ihm im Nachhinein schon seit Kindheit irgendwie verbunden und habe gro\u00dfen Respekt vor ihm gehabt, dass er diesen Lebensweg gefunden hat. Das Gro\u00dfartige an den Geschichten des Josef A. ist die \u201eSelbstbefreiung\u201c von faschistischem Gedankengut, wozu sicher auch der geistige \u201eFreiraum\u201c geh\u00f6rte, den ihm seine Eltern mit auf den Weg gegeben hatten.<\/p>\n Der Buchtitel \u201eSprung in die Freiheit\u201c bezieht sich, denke ich, auf seine sensationelle Flucht aus dem Gef\u00e4ngnis in M\u00fcnchen. Beim Lesen des Buches habe ich jedoch den entscheidenden Sprung in die Freiheit bereits in seinem \u201eSprung\u201c aus dem Sch\u00fctzengraben vor Leningrad am 7. Oktober 1943 gesehen. Er war kein \u201e\u00dcberl\u00e4ufer\u201c, sondern ein \u201eGefangener der faschistischen Ideologie\u201c, unter der er litt. Seine Gefangennahme durch Rotarmisten war f\u00fcr ihn eine Art Befreiung aus einer Sackgasse. Jawohl \u2013 Jupp hatte damit nicht nur die Kriegsfronten gewechselt, sondern auch seine \u201eWeltanschauungsfront\u201c, er hat der Nazihetze von den \u201ebolschewistischen Untermenschen\u201c nicht geglaubt und in der Sowjetunion den Befreier vom Faschismus erkannt. Bei ihm war es kein Opportunismus, dass er auf die Antifa-Schule der Kriegsgefangenen ging, sondern eine Wende in seinem Leben. Das war es auch, was ihm sp\u00e4ter die gro\u00dfen Sympathien in der KPD, der FDJ und bei vielen Antifaschisten aus allen Bev\u00f6lkerungsschichten einbrachte. F\u00fcr uns war die Niederlage des Faschismus die Befreiung, ein Neubeginn f\u00fcr eine friedliche und sozial gerechte Weltordnung \u2013 wir waren euphorisch f\u00fcr eine friedliche und sozialistische Zukunft.<\/p>\n Um auf den Ausgangspunkt zur\u00fcckzukommen: Hier trafen unsere Lebenswege zusammen \u2013 f\u00fcr immer. Auch mein Austritt aus der DKP im Jahre 1990 hat daran nichts ge\u00e4ndert. Damit komme ich auf das besondere Verh\u00e4ltnis, das ich zu Jupp Angenfort hatte. Dies h\u00e4ngt mit seinem \u201eSprung in die Freiheit\u201c im Jahre 1962 in M\u00fcnchen zusammen. Wie er in dem Buch erw\u00e4hnt, geh\u00f6rte ich zu den mit ihm verhafteten Genossen und sa\u00df mit ihm zusammen in M\u00fcnchen-Stadelheim im Gef\u00e4ngnis. Ich hatte mir schon um Jupp viele Gedanken gemacht, weil ich ja wusste, dass er schon Jahre im Zuchthaus verbracht hatte und nun sicher mit noch h\u00e4rterer Bestrafung rechnen musste. Ich war sehr besorgt, ob ich oder ein anderer unserer Gespr\u00e4chsrunde beobachtet worden war und dadurch die Polizei mitgebracht hatte. So etwas ist ja in der Illegalit\u00e4t schnell m\u00f6glich. Wir mussten uns immer vorher \u201eabsichern\u201c, um die anderen nicht zu gef\u00e4hrden. Umso mehr freute ich mich, als ich von der Flucht Jupps erfuhr, und zwar auf folgendem Wege: Ich war in Einzelhaft als Untersuchungsgefangener und hatte ein Zeitungsabo f\u00fcr die \u201eFrankfurter Rundschau\u201c. Es muss wohl der 5. April, ein Tag nach der Flucht, gewesen sein, als ich die Zeitung las und feststellte, dass auf einer Seite etwas ausgeschnitten war. Nanu \u2013 dachte ich \u2013 das kann ja nur etwas sein, was ich nicht wissen darf, also etwas f\u00fcr mich besonders Wichtiges. Wenn ich mich noch richtig entsinne, habe ich meinen Schlie\u00dfer (Wachtmeister), den ich als einen anst\u00e4ndigen Menschen kennen gelernt hatte, gefragt, was dies zu bedeuten h\u00e4tte, und von ihm dann die Botschaft erhalten: Der Angenfort ist gefl\u00fcchtet! Es war also kein \u201eGer\u00fccht\u201c, sondern eine f\u00fcr mich offizielle Information. Ich war in Feierstimmung und habe laut vor mich hingeredet oder gesungen! (siehe auch S. 188) Bald erfuhr ich dann schriftlich, dass ab nun der weitere Prozess nicht mehr unter der Anklage gegen \u201eAngenfort u. a.\u201c, sondern gegen \u201eKr\u00fcger u. a.\u201c weiterlief. Die gelungene Flucht von Jupp war f\u00fcr die noch Inhaftierten eher von Vorteil, da jetzt der Hauptangeklagte fehlte und von den noch Inhaftierten keine belastenden Aussagen gemacht wurden. Es ist hier nicht der richtige Platz, nun \u00fcber mich weiterzuerz\u00e4hlen \u2013 ein andermal.<\/p>\n Die einzelnen Abschnitte des Buches sind wie eine dreiteilige Chronologie der Vor- und Nachkriegsentwicklung bis zum Jahre 1969 zu lesen.<\/p>\n Im ersten Teil \u201eJugend 1924 \u2013 1943\u201c gibt es, wenn auch nur skizzenhaft, wichtige Antworten auf die Frage, wie die Naziherrschaft die Jugend \u201ekriegsreif\u201c machte durch politische und ideologische Erziehung, der dann viele auch erlegen sind. Das Verbot der katholischen Jugendbewegung 1935 und die Pflichtmitgliedschaft in der Hitlerjugend, die Gleichschaltung in den Schulen (aber auch die differenzierte Beurteilung der Lehrkr\u00e4fte), die nationalistische Aufhetzung gegen andere V\u00f6lker (\u201eVolk ohne Raum\u201c), die Reichskristallnacht und die Judenverfolgung 1938, die Militarisierung der Jugend durch Arbeitsdienst und schlie\u00dflich Rekrutierung f\u00fcr die Wehrmacht \u2013 das war der gerade Weg ins Verderben. Jupp sagt: \u201eIch war nationalistisch beeinflusst und hielt es auch f\u00fcr wichtig, dass Deutschland diesen Krieg gut \u00fcbersteht. Aber dies schien schon mal nicht gut auszusehen. Mehr konnte ich damals nicht sagen.\u201c (24)<\/p>\n Die Kriegswende mit Stalingrad, die Verlegung von Jupp an die Ostfront vor Leningrad, das \u201eLeben im Sch\u00fctzengraben\u201c und schlie\u00dflich seine Gefangennahme hatten f\u00fcr Jupp die Wende seines Lebens gebracht. An diesem Punkt seiner Entwicklung hat er sich von den vielen Millionen Verf\u00fchrten und Missbrauchten in Deutschland unterschieden.<\/p>\n Im zweiten Teil \u201eDie sowjetische Kriegsgefangenschaft 1943 \u2013 1949\u201c vollzieht Jupp eine Wende in seinem Leben: In der Sowjetunion erkannte er die Menschenfeindlichkeit des Faschismus und das Unrecht, das man den Menschen der Sowjetunion antat, er sah in der sozialistischen Gesellschaftsordnung der Sowjetunion eine bessere Zukunft. Es mag aus heutiger Sicht, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der anderen sozialistischen L\u00e4nder, kurzsichtig gewesen sein, diese Zukunft so zu sehen, so k\u00f6nnte man denken \u2013 aber dies war in der Tat die antifaschistische Reaktion auf die Naziverbrechen, und das war und bleibt sicher eine geschichtliche Wahrheit. Die Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion war ohne Zweifel kein Zuckerschlecken. In dem von Deutschen zerst\u00f6rten und geschundenen Land lebten die Menschen z. T nicht viel besser als die Kriegsgefangenen. Sicher gab es auch Hassreaktionen bei sowjetischen Soldaten oder Bewachern, aber Jupp hatte f\u00fcr manches, was er nicht bef\u00fcrwortete, auch ein gewisses Verst\u00e4ndnis. So sagte er nach einem solchen negativen Erlebnis: \u201e\u2026ich muss sagen, dass ich bis auf den kleinen Ausrutscher des Hauptmanns sehr vern\u00fcnftig behandelt wurde. Niemand hat mir etwas zuleide getan. Man hat sogar versucht, kleine W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen.\u201c (45)<\/p>\n Jupp war ein gr\u00fcndlicher und etwas genauer Mensch und so widmete er sich auf einer Schule f\u00fcr Kriegsgefangene dem Studium des Marxismus und der Geschichte.<\/p>\n Danach war er bis 1949 als Lehrer an einer Antifa-Schule f\u00fcr Kriegsgefangene t\u00e4tig. Deren Sinn beschrieb er so: \u201eEs waren antifaschistische Schulen, wo es nicht darum ging, den Teilnehmern eine andere Weltanschauung oder eine andere Philosophie nahe zu bringen, sondern wo es darum ging, sie vorzubereiten darauf, nach M\u00f6glichkeiten, jetzt im weitesten Sinne des Wortes, antifaschistisch zu wirken in dem Deutschland, in das sie zun\u00e4chst zur\u00fcckkehren w\u00fcrden.\u201c (68) An anderer Stelle: \u201eUnd der Sinn der Schule war ja nicht \u2026 Kommunisten zu erziehen \u2026 (sondern) … Leute davon zu \u00fcberzeugen, dass man den Naziweg nicht gehen darf. Dass man sich zum Antifaschismus bekennt und \u2026 zu anderen V\u00f6lkern ein vern\u00fcnftiges Verh\u00e4ltnis, ein solidarisches, internationalistisches Verh\u00e4ltnis zu haben.\u201c (71) Eine besondere Rolle spielte die T\u00e4tigkeit des 1943 in der N\u00e4he von Moskau gegr\u00fcndeten Nationalkomitees Freies Deutschland, dem Hitlergegner bis in hohe milit\u00e4rische R\u00e4nge angeh\u00f6rten und das zum Ziel hatte, alle Formen des antifaschistischen Widerstandes zusammenzuf\u00fchren, um Hitler zu st\u00fcrzen. Jupp trat diesem Nationalkomitee per Unterschrift bei. Dazu geh\u00f6rte auch die Unterst\u00fctzung der Attent\u00e4ter auf Hitler am 20. Juli 1944 um Stauffenberg und Goerdeler. In der offiziellen Aufarbeitung des antifaschistischen Widerstandes in der Bundesrepublik wird versucht, diese Seite auszugrenzen. (52)<\/p>\n Man muss sich heute vor Augen halten: Zu einem Zeitpunkt, da in Westdeutschland der kalte Krieg begann und die Antisowjethetze wieder nahtlos an die faschistische Ideologie ankn\u00fcpfte und Gr\u00e4uelgeschichten aus den Kriegsgefangenenlagern in der Sowjetunion neuen Hass entfachten, als auf Betreiben der westlichen Besatzungsm\u00e4chte mit Hilfe Adenauers Deutschland wieder zum Vortrupp gegen die Sowjetunion gemacht werden sollte \u2013 zu diesem Zeitpunkt hat Jupp in sowjetischen Kriegsgefangenenlagern antifaschistische Aufkl\u00e4rungsarbeit geleistet! Diese Weitsicht hat sich bis zum heutigen Tage f\u00fcr uns ausgezahlt.<\/p>\n Mit seiner R\u00fcckkehr nach D\u00fcsseldorf nach sechs Jahren Kriegsgefangenschaft und antifaschistischer Aufkl\u00e4rungsarbeit beginnt der dritte Abschnitt seiner Aufzeichnungen zu den Jahren 1949 bis 1969. Es war die Zeit des kalten Krieges und der Restauration im Westen, die schlie\u00dflich nach der Gr\u00fcndung der Bundesrepublik zur erneuten Wiederaufr\u00fcstung f\u00fchrte. Wenn man dieses Buch heute liest, dann wird klar, welche Chancen Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg verpasst hat, obwohl das Grundgesetz eine andere Entwicklung erm\u00f6glicht h\u00e4tte.<\/p>\n Die Remilitarisierung war der S\u00fcndenfall der Nachkriegsgeschichte. Sie stie\u00df auf erheblichen Widerstand in der Bev\u00f6lkerung. Die \u201eOhne uns\u201c-Bewegung unter der Jugend hatte breiten Widerhall gefunden. Jupps Auftritt gegen den ehemaligen Nazi-General Manteuffel, der die neue Bundesarmee aufbauen sollte, brachte ihm die erste Anklage wegen \u201eR\u00e4delsf\u00fchrerschaft\u201c und \u201eLandfriedensbruch\u201c ein (85\/86).<\/p>\n Die von Jupp Angenfort durchgemachte H\u00f6lle von Faschismus und Krieg war noch nicht vor\u00fcber, denn das Eintreten gegen Remilitarisierung und Notstandsgesetzdemokratie unter Adenauer f\u00fchrte zu erneuter Verfolgung \u2013 wie 1933 zuerst der Kommunisten. Jupp Angenfort musste erleben, wie Schuldige am Faschismus, vom Staatssekret\u00e4r Globke \u00fcber den Nazi-Scharfrichter und Ministerpr\u00e4sident Filbinger bis hin zum Zuchthausdirektor, wieder in Amt und W\u00fcrden waren.<\/p>\n Jupp wurde als Vorsitzender der \u201eFreien Deutschen Jugend\u201c fast zum Symbol einer Jugend, die vom Krieg die Nase voll hatte, die Frieden und Ausbildung wollte und Freundschaft mit allen V\u00f6lkern. Darum musste die FDJ verboten werden. Jupp erhielt \u00fcber f\u00fcnf Jahre Zuchthaus und Gef\u00e4ngnis. An ihm wurde das Exempel statuiert, um den Widerstand gegen die Restauration zu brechen. Mit dem Verbot der KPD 1956 trat die Verfolgung politisch Andersdenkender in der Bundesrepublik in eine neue Phase, die viele Tausende von Ermittlungsverfahren, Prozessen und Verurteilungen zur Folge hatte. Davon wurden nicht nur Kommunisten, sondern auch viele Demokraten aus allen politischen und religi\u00f6sen Kreisen betroffen.<\/p>\n Jupps Leben ist auch ein Dokument des erfolgreichen Widerstandes gegen diese Entwicklung. Demokratische Gegenkr\u00e4fte entstanden. Der Stockholmer Appell zur \u00c4chtung der Atombombe und die Forderung nach einer Volksbefragung gegen die Remilitarisierung fanden breiten Widerhall. Die DKP konstituiert sich 1968 als legale Kommunistische Partei. In der Gesellschaft wuchs der Widerstand gegen die Rechtsentwicklung, gegen V\u00f6lkerverhetzung und Fremdenfeindlichkeit, gegen Kriegs- bzw. sog. Auslandseins\u00e4tze der Bundeswehr, gegen den zunehmenden Sozialabbau und Umweltgef\u00e4hrdung, gegen atomare Gef\u00e4hrdung.<\/p>\n Die Geschichte von Jupp Angenforts \u201eSprung in die Freiheit\u201c endet 1969. Wer die Zukunft demokratisch gestalten will, muss sie weiterschreiben! Mit dem Zusammenbruch der ehemals so genannten sozialistischen L\u00e4nder ist keinesfalls die sozialistische Alternative verschwunden, sondern nur ein Beispiel, das man nicht wiederholen sollte. Dabei darf nicht vergessen werden, dass deren Existenz seit der Oktoberrevolution 1917 der Welt Frieden gebracht und einen Weltkrieg verhindert hat. \u201eFrieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden\u201c \u2013 so hei\u00dft ein Spruch, der an erster Stelle einer gl\u00fccklichen Zukunft steht.<\/p>\n Sozialismus kann nur eine H\u00f6herentwicklung der Demokratie sein, er kann nicht von oben eingef\u00fchrt werden, er muss durch immer mehr Demokratie in Wirtschaft und Gesellschaft, im Kampf gegen Profitwirtschaft und Militarisierung nach Innen und Au\u00dfen erreicht werden. Jupp Angenfort Sprung in die Freiheit Die Geschichten des Josef A., herausgegeben von Hannes St\u00fctz PapyRossa Verlag 1. Auflage 2010, 17,50 Eur0 Der Sprung in die Freiheit Ausf\u00fchrliche Renzension in Z. Zeitschrift Marxistische Erneuerung September 2011 von Hermann Kr\u00fcger Der … Weiterlesen
\nvon Hermann Kr\u00fcger<\/em><\/p>\n
\nHermann Kr\u00fcger zu Hannes St\u00fctz<\/p>\n
\nHermann Kr\u00fcger<\/em>
\nDieser Artikel ist erschienen in Z. Nr. 87, September 2011<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"