Artikel / Reden

 
Lothar (2018)

Er war ein ungewöhnlich stilles Kind. Saß auf einem Schemelchen, nur die Augen immer wach, wenn die Versammlung der Erwachsenen ausuferte. Jahre und Jahrzehnte später stellte sich oft heraus, daß der Kleine die erstaunlichsten Details gespeichert hatte und fast über alles Bescheid wusste. mehr

 

Putin erklären (2016)

Eine mir sehr liebe Bekannte, eher christlich geprägt, hat mich angefragt Putin zu erklären. Ich habe stattdessen, aber hinführend, Biographisches erzählt. Das Echo war gut – deshalb weitere, diesmal unverlangte Mitteilung. Für die deutsch-russischen Beziehungen.

Manfred Vosz – Filmemacher und mehr (2014)

Er kam vom „Ölberg“. Das ist der Stadtteil Elberfelds, wo die Petroleumlämpchen noch brannten, als die anderen, „besseren“ Teile schon längst elektrischen Strom hatten. Daher der Name Ölberg…

Waldemar Grzimek’s Heine (2014)
Heine – ein Denkmal mit vier Seiten. Einführende Worte zur Eröffnung der gleichnamigen Ausstellung im Kaminsaal der Villa Ichon am 7.11.2014. 
 Jupp Angenfort Vorwort (2010)

Wann ich Jupp Angenfort zum ersten Mal persönlich begegnet bin, kann ich gar nicht mehr genau sagen. Seit seiner legendären Flucht aus dem Münchner Gefängnis Stadelheim am 4. April 1962 …

Perry Friedman (1995). Mein großer Freund P.
Mit geschultertem Banjo kam er auf mich zu, durch die leeren Tischreihen im Saal des Löwenbräu am Münchner Stiglmaierplatz. Es hätte etwas Be-drohliches haben können, wäre da nicht der wiegende Gang gewesen, wie ihn die Paarzeher pflegen, bei leicht vorgeneigtem Oberkörper…

lizrnz: CC BY-SA 2.0 DE

Text und Musik, Kunst und Gesellschaft: Süverkrüp – April 1994

 

Über Maulhurerei und Signale. in: Unsere Zeit vom 05.03.1993
UZ: Was macht eigentlich Hannes Stütz, hat mich vor Tagen ein Freund gefragt. Ich gebe die Frage direkt an Dich weiter: Was macht
Hannes Stütz ? Hat er sich ins Privatleben zurückgezogen ? Leckt er seine/unsere Wunden?

Grafik: Hans Kralik

Was Machen Deine Künstler? (1992)

– Ein verspäteter Kulturbrief –
Es freut mich ja, daß Du Dich plötzlich für die Kulturpolitik der DKP interessierst. Das hättest Du mal vor 20 Jahren tun sollen. Vielleicht wäre dann mehr dabei rausgekommen.
Es ist eine Vorbemerkung nötig. mehr …

Über Abendland-Musik (im Austausch mit einem oder einigen Folkwang-Studierenden der Musik) 1992
Nach dem „Ende der Ideologien“: Lernt Golf (1991)
Wiwili, Region VI – wo Berndt und Tonio arbeiteten (1987)

Die Sondergenehmigung für den Besuch der Zone Wiwili an der honduranischen Grenze kommt schneller als erwartet. Es wird an unserem Auftrag liegen: mehr zu erfahren über die Arbeit des Internationalisten und Kommunisten Berndt Koberstein, den die Contra-Bande am 28.Juli 1986 ermordet hat. mehr …

Hanns Dieter Hüsch zum 60.

Die Turnschuh-68er haben ihn von der Bühne gepfiffen – zu wenig Klassenkampf, der kurz angesagt war, bevor sie Staatssekretäre wurden. Tatsächlich war das nicht sein Ding und doch – s.u. und auch seine Erklärung dazu.

UZ v. 7.5.1985

Hannes Stütz, der „Vater“ des Ostermarschliedes: „Für eine richtige Sache sein, auch wenn man zuerst gegen den Strom schwimmt.“ Unsere Zeit, 19.04.1984
UZ-Kulturdiskussion. Wer holt wen wo ab? (UZ v. 20.10.1984)
Zwischen Lenin und Santana? Zur Abschiedstournee von Floh de Cologne (Deutsche Volkszeitung v. 7. April 1983
Rede von Hannes Stütz auf der Festveranstaltung der DKP zum 160. Geburtstag von Georg Weerth am 27. Februar 1982
Franz Josef Degenhardt zum 50. Geburtstag.
Der Wind hat sich gedreht …
Degenhardt – das klingt fast wie eine Institution und ist doch nur ein Mann, Bleistift und Papier und eine Gitarre. Bald 150 Lieder sind veröffentlicht, drei Romane erschienen. Und wieviel „politische“ Generationen sind es, die mit seinen Liedern groß geworden sind, sich mit ihnen entwickelt und verändert haben? Zwei? Oder drei? Oder schon mehr? Viel mehr auf dem Artikel (Faksimile) aus der UZ.10.12.1981
Haste Töne: Arbeiterlieder 1980
Zu einem Chorwochenende der Bremer „Die Zeitgenossen“ vom 29. – 31. August 1980 in Cluvenhagen
Kampf um die Medien – Wer gegen wen? In: Unsere Zeit v. 13.03.1980

Vor einigen Wochen fand in Tübingen, veranstaltet vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität und dem Deutsch-Amerikanischen Institut, eine Podiumsdiskussion statt zum Thema: „Privatfernsehen – ja oder nein ?“ Die Teilnehmer waren Dr. Herta Däubler-Gmelim (SPD, Mitglied des Parteivorstandes, Mitglied des Deutschen Bundestages), Hinrich Enderlein (FDP, Mitglied des Landtages Baden-Württemberg), Hannes Stütz (DKP, Mitglied des Parteivorstandes), Dr. Detlef Hensche (IG Druck und Papier, Mitglied des Hauptvorstandes), Dr. Joachim Goth (Medienwissenschaftler, Universität Tübingen), Günter Rager (Medienwissenschaftler, Universität Hohenheim).

Offener Briefwechsel: Klaus Staeck, Ernst Volland, Hannes Stütz

Klaus Staeck, Grafiker
„Welche Erwartungen von der SPD nicht erfüllt wurden …trotzdem stehen wir“
Mein lieber Ernst Volland,
auch wenn ich glaube, daß wir eigentlich zu wenige sind, um uns den Luxus leisten zu können, einander offene Briefe zu schreiben, will ich Dir in der Öffentlichkeit antworten. Dabei unterstelle ich, daß es Dir wirklich um die Sache geht und nicht um eine unter Künstlern übliche Selbstdarstellung, womit wir unsere Umwelt oft bis zum Überdruß
langweilen. mehr

Für Bertolt Brecht (1978)
Volksfeste.
Auf die Dauer gibt es für Künstler kein Niemandsland
ein Interview in der UZ vom 21.07.1977
Abs nach Halle – Biermann nach Bochum (1976)
Kommunistische Partei Kubas – Notizen am Rande des ersten Parteitages im Dezember 1975